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Veranstaltungsort

Sie finden uns auf der Frankfurter Buchmesse vom 12. bis 16. Oktober 2011 in Halle 3.1, Stand
M 136.

 

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Hans Meyer: Das Tao im Yoga und im Uratem

Vom erfahrbaren Atem Ilse Middendorfs über die Kevali-Atmung des Pranayama Boris Sacharows zur Lebenskraft Chi. 

Der indische Yoga wird in Deutschland und in den westlichen Ländern normalerweise mit einem System von Körperstellungen, den sogenannten Asanas identifiziert- selbst die meisten Yogaschüler und Yogalehrer haben keine darüber hinausgehende Perspektive. Ebenso beschränkt sich die überwiegende Mehrheit der Chi-Kung, Tai-Chi- und Kung-Fu-Lehrer ausschließlich auf den rein körperlichen Aspekt ihrer Bewegungsübungen… Dadurch wird zwar die Energie indirekt angeregt, so dass sie spürbar wird. Der nächste Schritt, die Energie im Körper und außerhalb des Körpers gezielt zu führen, und die damit einhergehenden weitreichenden gesundheitlichen und wachstumsorientierten Vorteile für Körper, Geist und Seele sind in der Regel nicht bekannt. Es handelt sich hier nicht wie vielfach angenommen um geistig-mentale Imagination, sondern um physiologische und feinstofflich-physiologische Vorgänge. Gelegentlich berichten Yoga- und Kung-Fu-Schüler, dass sie durch zu forcierte, zu Yang betonte Atem-, Körper- und Sexualpraktiken ihr Chi und Prana nicht mehr zügeln können. Der Autor zeigt, wie für die Yogastufe der direkten Energiearbeit, die der körperorientierten Yogastufe folgt, eine natürliche Basis entwickelt werden kann und welche Möglichkeiten es gibt, eingetretene Ungleichgewichte zu verringern und aufzulösen.

Vortrag und Diskussion am Sonntag 18.10.09 15.00 Uhr

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Hans Meyer ist zusammen mit Gabi Meyer-Schmölz Autor von “Das Tao im Yoga und im Uratem”. Hans Meyer studierte Musik und Erziehungswissenschaft und unterrichtete mehrere Jahre an Musikschulen und Gymnasien. In dem anschließenden Schauspielstudium lernte er den Erfahrbaren Atem Ilse Middendorfs kennen. Er erweiterte diesen Atemansatz und lernte über den natürlichen, d.h. den körpereigenen Atemimpuls, Chi und Prana unmittelbar im Körper zu spüren und zu lenken. Mit diesem Atemansatz, dem einfachen und erweiterten feinen Nasenatem, unterlegte er den Tao Yoga (Heilende Laute, Inneres Lächeln, Kleiner Energiekreislauf, Eisenhemd, Fusion), den er bei Mantak Chia erlernte. In der späteren Auseinandersetzung mit Boris Sacharow, der größten deutschen Yoga-Authorität des indischen Yoga, erkannte er, dass die feine Nasenatmung der höchsten Form des Pranayama, der Kevali-Atmung des indischen Ur-Yoga Patanjalis, sehr nahe kommt. Nach Boris Sacharow sind letztlich alle Pranayama-Atemübungen als Vorbereitung auf diesen Atem zu sehen, ohne den im Sinne des Yoga weder Konzentration noch Meditation oder die Entwicklung geistiger Kräfte möglich ist. Boris Sacharow hat diese wichtige Atemmethode aber nur recht spärlich beschrieben. Hans Meyer entwickelte eine Serie von weiteren Atemübungen, die auf der feinen Nasenatmung aufbauen und konnte so von einer gänzlich anderen Ausgangsposition als den bekannten Pranayama-Übungen die Lücke zur Kevali-Atmung schließen.

Nach mehreren Jahren Schauspielpraxis absolvierte Hans Meyer verschiedene Körper- und psychotherapeutische Ausbildungen. Er ist Heilpraktiker und leitet zusammen mit Gabi Meyer-Schmölz das Institut für Tao Yoga in München. 

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