Jürg von Ins: Papa Tabu

Jürg von Ins liest aus “Papa tabu”
Am 13.10.2011
Um 10:00 bis 11:00 Uhr
„Man kann ein Ritual nur verstehen, wenn man unter dem Problem leidet, das es löst.“,
schreibt Jürg von Ins in ‚Papa tabu’.
Ethnologie und Literatur stehen für ihn nicht unverbunden neben einander. Vielmehr sieht er sich als Forscher an der Kultur anderer Menschen herausgefordert, die eigene Subjektivität mit einzubringen, was in literarischer Form leichter gelingt als in wissenschaftlicher. In seinem Roman ‚Papa tabu’ bringt Jürg von Ins die fremde Welt afrikanischer Heiltraditionen ethnologisch kompetent und literarisch brillant zur Sprache.
Jürg von Ins, geboren 1953, studierte Ethnologie und Philosophie. Er ist Privatdozent an der Universität Bern und Lehrbeauftragter der Universität Zürich. 1979 bis 1998 leitete er Forschungsprojekte über Heilrituale in Ghana und Senegal. Seine Forschungsergebnisse publizierte er 2001 unter dem Titel ‚Der Rhythmus des Rituals’ im Reimer Verlag, Berlin.

























































